Verbot besonders gefährlicher Waffen II (Vorderschaftrepetierflinten)

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Verwahrung der Ordonanzwaffe
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Vorderschaftrepetierflinten
Waffenregister
Einsammeln von Feuerwaffen
Suizide und Schusswaffen

Die Initiative will besonders gefährliche Waffen, namentlich auch Pump Actions (Vorderschaftrepetierflinten), verbieten. Argumentiert wird mit neben der besonderen gefährlichkeit mit mangelnder Präzision für Jagd und Sport sowie mit einem starken Rückstoss, der nur zur Demonstration der "Männlichkeit" geeignet sei.

Diese Argumentation ist total absurd: das Vorderschafts-Repetiersystem dient lediglich dazu, eine neue Patrone nachzuladen. Es hat mit dem Schuss und damit mit der Präzision und dem Rückstoss absolut nichts zu tun!

Es gibt denn auch einige rechtmässige und legitime Verwendungszwecke dieser Waffen:

  • Die Dynamischen Sportschützen (IPSC) tragen seit Langem auch Wettkämpfe mit Vorderschaftrepetierflinten aus, auch international, z. B. Europameisterschaften 2006 in Griechenland und 2009 in Tschechien. Dennoch will die Initiative die Vorderschaftrepetierflinte verbieten, die Sportschützen sollen enteignet und international etablierte Sportarten in der Schweiz verunmöglicht werden!
  • Vorderschaftrepetierflinten haben in der Geschichte eine wesentliche Rolle gespielt, z. B. bei der Besiedelung der USA und Australien sowie in verschiedenen Kriegen und bei der Verbrechensbekämpfung, sie sind deshalb auch wertvolle Sammlerwaffen. Mit einem Verbot dieser Waffen sollen auch die Sammler enteignet werden!
  • Kantonale Jagdverordnungen (z. B. SG) erlauben die Verwendung von Repetierflinten (und damit auch Vorderschaftrepetierflinten) ausdrücklich oder kennen kein entsprechendes Verbot für die Jagd z. B. von kleinem Flugwild, Ente, Hase, Reh, Fuchs und Dachs sowie mit Flintengeschossen auf Wildschwein. Dennoch will die Initiative die Vorderschaftrepetierflinte verbieten, die Jäger sollen enteignet werden!

Hingegen ist nicht belegt, dass von diesen Waffen eine besondere Gefährlichkeit ausgeht – im Gegenteil: diese Waffen werden sehr selten missbräuchlich verwendet. Ein Verbot würde somit der Missbrauchsbekämpfung nicht dienen können, hingegen würden Sportschützen, Sammler und Jäger enteignet.

Dieses Hauptelement der Initiative ist also nicht dazu geeignet, den Schutz vor Waffengewalt zu verbessern!

 

Unser Fazit:

Die Initiative "Schutz vor Waffengewalt" taugt nichts, kostet Milliarden und fördert den Schwarzmarkt und damit die Waffenverfügbarkeit für Jugendliche und Kriminelle!

 

Pumpflinte