Suizide und Schusswaffen

Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis
Verwahrung der Ordonanzwaffe
Überlassung der Ordonanzwaffe
Seriefeuerwaffen
Vorderschaftrepetierflinten
Waffenregister
Einsammeln von Feuerwaffen
Suizide und Schusswaffen

Es wird argumentiert, dass sich international mit weniger Feuerwaffen die Missbräuche vermindern. Nachdem Kanada das Waffengesetz verschärft hat, ging die Anzahl Todesfälle durch Feuerwaffen 1991‑2003 um 45 Prozent zurück: von jährlich 1444 auf 792 - was insbesondere auf die Verringerung der Schusswaffen-Suizidzahlen zurückgeführt werden könne..

Die Zahl der Suizide durch Feuerwaffen reduzierte sich auf Kosten der Suizide durch andere Methoden. Die Suizidrate ist schwankend und hängt insbesondere mit der wirtschaftlichen Entwicklung zusammen. Im beobachteten Zeitraum ist generell in der westlichen Welt ein Rückgang der Suizidraten zu beobachten. Hätte das Waffengesetz in Kanada einen Einfluss auf die Suizidrate, müsste der Rückgang also überdurchschnittlich sein. Das ist nicht der Fall. Die Gesamtzahl der Suizide in Kanada sank lediglich um 16%, hingegen in der Schweiz im selben Zeitraum und ohne Verschärfung des Waffengesetzes um 20%!

Die Schweiz hat eine Suizidrate von 19 auf 100'000 Einwohner pro Jahr bei einer Verfügbarkeit von Feuerwaffen in 35% aller Haushalte, in Oesterreich liegt die Suizidrate ebenfalls bei 19 bei einer Verfügbarkeit von nur 9%, in Japan beträgt die Suizidrate hohe 27 bei einer Verfügbarkeit von NULL!
In Ländern mit hoher Waffendichte wird in 64% aller Suizide eine Schusswaffe verwendet, in Länder mit geringer Waffendichte in 31% aller Fälle). In der Schweiz liegt diese Rate bei tiefen 21%!

In der Schweiz hat es in 35% aller Haushalte Schusswaffen, dennoch verwenden nur 21% aller Selbstmörder eine Schusswaffe, auch Schusswaffenbesitzer wählen oft andere Methoden!

In der Schweiz wurde in den letzten Jahren mit dem Abbau der Armee auch die Anzahl Armeewaffen halbiert ohne Auswirkung auf die Suizidrate! Die reduzierte Verfügbarkeit von Schusswaffen hat eindeutig keinen Einfluss auf eine reduzierte Suizidrate!

Dieses Hauptelement der Initiative ist also nicht dazu geeignet, den Schutz vor Waffengewalt zu verbessern!

 

Suizid mit Schusswaffen

Unser Fazit:

Die Initiative "Schutz vor Waffengewalt" taugt nichts, kostet Milliarden und fördert den Schwarzmarkt und damit die Waffenverfügbarkeit für Jugendliche und Kriminelle!

Keines der von den Initianten angestrebten Ziele kann mit dieser Initiative erreicht werden Keines der Hauptelemente der Initiative ist dazu geeignet den Schutz vor Waffengewalt zu verbessern. Sie ist untauglich! Hingegen sind enorme Kosten in Milliardenhöhe und aufgrund der Erfahrungen in anderen Ländern (z. B. England) eine markant steigende Schusswaffenkriminalität zu erwarten. Zudem wird hunderttausenden von rechtschaffenen Bürgern die Ausübung ihres Hobbys verunmöglicht!